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Filme von allen Heimattreffen von 1992 bis 2024 können bestellt werden ! walter.fissl@arcor.de

Die nach dem Krieg in Deutschland gebliebenen Landsleute trafen sich zum ersten Mal am 29. Oktober 1966 in Stuttgart-Sillenbuch. Danach fanden regelmäßig alle zwei Jahre Heimattreffen in folgenden Orten statt:

1968 Plieningen/Stuttgart                                    1972 Plieningen/Stuttgart                                           1975 Frankenthal

1978 Bietigheim                                                         1980 Aschaffenburg                                                        1982 Rastatt

1984 Eislingen                                                             1986 Frankenthal                                                             1988 Rastatt

1990 Aschaffenburg                                                 1992 Frankenthal                                                             1994 Muggensturm/Rastatt

1996 Aschaffenburg                                                 1998 Frankenthal                                                             2000 Plittersdorf/Rastatt

2002 Aschaffenburg                                                 2004 Frankenthal                                                             2006 Rastatt / Rauental

2008 Langenselbold                                                 2010 Frankenthal                                                             2012 Rastatt / Rauental

2014 Langenselbold                                                 2016 Frankenthal                                                             2018 Rastatt / Rauental 

2022 Frankenthal                                                      2024 Rastatt-Plittersdorf                                              2026 Frankenthal

 

 Gemeinsames Heimattreffen 2026 der Segenthauer und Kreuzstättener Landsleute
 In Frankenthal-Eppstein

Am Samstag, den 29. August 2026 trafen sich Landsleute aus Segenthau und Kreuzstätten zu einem gemeinsamen Heimattreffen mit Kirchweihfest in Frankenthal-Eppstein. Ab 13 Uhr begrüßten sich schon manche Besucher aus den beiden Nachbardörfer um bei Kaffee und den vielen selbstgebackenen und gespendeten Torten die ersten Erinnerungen und Neuigkeiten auszutauschen.
Alsbald begannen die Kegler ihr Pokalkegeln in der hauseigenen Kegelbahn. 
Eine Abordnung der Segenthauer HOG besuchte den Gedenkstein im Frankenthaler Friedhof, der allen Verstorbenen in der alten Heimat gewidmet ist und legten, beim stillen Gebet, einen Blumenkranz mit Schleife zur Ehrung und Erinnerung nieder.
Die Blaskapelle „Pfalzklang“ unter der Leitung von Jakob Gross spielte ab 16 Uhr schön klingende Walzer und Polkas, richtige „Kirrweih Musich“ für die fleißigen Tanzpaare.
Unter großem Beifall marschierten um 18 Uhr drei Trachtenpaare in den gut besuchten Saal ein. Es waren dies unsere Landsleute: Veronika und Werner Kilzheimer mit dem Kirchweihstrauß, Helga Menrath und Nikolaus Kilzheimer sowie Harald Menrath mit Enkelin Mila, sechs Jahre alt. Wehmütig, doch mit großer Freude, wurden diese schönen Dreispitzer Trachten bewundert und mit Applaus bedacht.
Nach den Extratänzen für die Trachtenträger begrüßte Michael Gaug, im Namen der Organisatoren, die Gäste aus Dreispitz und Kreuzstätten sowie die Musikkapelle „Pfalzklang“
Nach Bekanntgabe des weiteren Verlaufs des Festes übergab er das Wort an den Vorsitzenden der HOG Segenthau Günter P. Schmidt.
Dieser begrüßte ebenfalls alle Anwesenden aus den Nachbardörfer Segenthau und Kreuzstätten sowie alle Gäste mit einem herzlichen „Grüss Gott“ als Willkommensgruß und  übermittelte die Grüße des Ehrenvorsitzenden der HOG Segenthau Markwart Schäfer und Gattin Elisabeth an alle anwesenden Landsleute aus Segenthau und Kreuzstätten.
Dankend begrüßte er die Organisatoren um Landsmann Anton Bauer. Für ihre Arbeit im Dienste der HOG dankte der Vorsitzende: Anton und Katharina Bauer, Klaus und Lotte  Dannecker, Michael und Doris Gaug, Erwin und Marlene Disler, Viorel und Geta Buturca, Horst und Gerlinde Kauten, Gerlinde Dannecker, Elfriede Gross sowie allen ungenannten Helfer die dieses Fest vorbereitet haben.
Nach den Dankesworten verlas er die Namen der Segenthauer Landsleute die in den letzten zwei Jahren verstorben sind, jedoch für immer in der Erinnerung der ehemaligen Dorfgemeinschaft bleiben werden. Für die Nachbargemeinde Kreuzstätten gab Waldemar Geisler die Namen der verstorbenen Landsleute in den letzten zwei Jahren bekannt.
In seiner Ansprache nannte der Vorsitzende das Motto des Heimattreffens:                                                                      „Erinnern, Gutes bewahren, Hoffnung stärken auf eine friedliche Zukunft“.
Mit dem bekannten, heimatverliebten Satz: „ Banater Schwaben wurden wir durch Geburt,
doch Dreispitzer und Kreuzstättener wurden wir durch die Gnade Gottes“ begründete er noch immer das Gefühl einer ideellen gemeinsamen Heimat unserer Landsleute. Dieses Gefühl gibt Rückhalt und Sicherheit daß die alte Heimat nicht vergessen wird. Das gilt auch für die Nachkommen, denn in dieser Gemeinschaft bleiben banatschwäbische Kultur, Sitten und eine typische „schwowische“ Geisteshaltung. Es bleibt das mitgebrachte
Fundament an gewachsenen Werten christlicher Traditionen sowie ein multikulturelles Verständnis für alle friedliebenden Völker.  All diese Lebenswandlungen gehören nicht nur uns, als Rückkehrer in das Mutterland, 
sondern sind Bestandteil deutscher, österreichischer und osteuropäischer Geschichte die sich in circa 250 Jahre in unsere Mentalität eingeprägt haben.
Nach der Ansprache des Vorsitzenden folgte die Pokal-Preisverleihung der Kegler durch Anton Bauer. Erster Platz beim „Bockschaiffle“ erkämpfte sich Niki Kilzheimer , zweiter Platz errang Arslan Tarik, dritter Platz belegte Werner Kilzheimer.
Ein kleines Dankesgeschenk erhielt auch unser jüngstes „Kirrweihmädel“ Mila.
Die Tombola Verlosung bescherte dem Gewinner Emil Gaug den „Hut un Tichl“ und dem Gewinner Heinz Gaug den festlich geschmückten „Kirrweihstrauß“.
Es folgten Extratänze für die Trachtenpaare, Kegler, Gewinner von Hut un Tichl, Kirchweihstrauß und für alle Organisatoren.                                                                                                                                                                                                                    Ein großes Dankeschön für seine Ehrenarbeit in der HOG erhielt Erwin Disler für die Mitarbeit an den Familienbücher, Kontakten und Meldungen an die Banater Post.                                                                                                                 Ebenfalls großen Dank erhielt Walter Fissl als Administrator der Segenthauer Homepage und den Medien.
Besonderer Dank gilt auch Annika Menrath für die bildlichen Dokumentationen diese Festes.
Dank geht auch an Familie Wildau in Segenthau für die Pflegearbeiten im Heimatfriedhof, an Familie Kauten für die Pflege des Segenthauer Gedenksteines in Frankenthal.
Ein herzliches „Vergelts Gott“ ging an alle Spender der HOG Segenthau, die mit ihrer 
Spende die Arbeit unsere Gemeinschaft unterstützen und ermöglichen.
Am Abend übernahm dann der Musiker Michael Reinholtz die Unterhaltung der Gäste mit
breitgefächertem Repertoire von Schlager, Pop und Volksmusik.
Tief in der Nacht verabschiedeten sich die Besucher beider Nachbardörfer Dreispitz und
Kreuzstätten mit dem Versprechen: Solange wir gesund bleiben werden wir immer gern zum
Heimattreffen kommen, uns zu erinnern, Freundschaften zu pflegen und gemeinsam feiern !


HOG Segenthau
Der Vorstand

Landsleute aus den Nachbardörfer Segenthau und Kreuzstätten feierten gemeinsam ein Heimattreffen.

Am Samstag, dem 31. August 2024 feierten in Rastatt-Plittersdorf Landsleute aus Segenthau/Dreispitz und Kreuzstätten ein gelungenes Heimattreffen mit Kirchweifest. Schon bei der Öffnung des Gemeindesaales der kath. Kirche in Plittersdorf warteten viele Gäste und brachten als Geschenk Kuchen mit. Diese Kreuzstättener Tradition wurde auch diesmal gepflegt und viele Frauen aus Kreuzstätten und Dreispitz richteten zusammen eine „Hochzeitstheke“ ein mit sehr vielem „arich, arich“ gutem Gebäck und Torten.
Herzlich begrüßt wurden alle Gäste von den Rastatter Organisatoren. Namentlich begrüßte der Vorsitzende der HOG Segenthau Günter Schmidt den Ehrenvorsitzenden Markwart Schäfer mit Gattin, den HOG Vorsitzende der HOG Neu-Arad Anton Hans mit Gattin, sowie den Vertreter der HOG Kreuzstätten Waldemar Geissler mit Gattin. Ebenso begrüßte er die Blasmusikkapelle „Karpatenländer“ mit ihrem Kapellmeister Landsmann Josef Steingasser. Weiterhin dankte er den Vorstandskolleginnen und Kollegen Michael Gaug, Erwin Disler, Klaus Dannecker, Walter Fissl ,sowie den Kontaktpersonen der HOG Segenthau: Anton Bauer, Helmuth Krebs, Harald Menrath, Ernestine Spanier, Anna Klaus und
Schriftführerin Anna Steingasser für die gute organisatorische und planerische Zusammenarbeit.
Ein Dankeschön sprach der Vorsitzende auch an alle Spender, die damit die Arbeit der HOG Segenthau unterstützen. Es waren dies die Landsleute: Schwarz Stefan, Bernath Katharina, Hans Anton, Hess Elisabeth, Schäfer Markwart, Bauer Anton, Gaug Reinhard, Radu Elisabeth und Sohn Laviniu, Jakob und Erika Schlimmer, Klaus Anna und Michael, Willert Hilde und Hans, Fam. Rauner Robert, Renate und Walter Kaufmann sowie Waldemar Geissler und Gattin. Ein Dank der HOG geht an die Fam. Kauten Gerlinde und Horst für die Pflege des Segenthauer Gedenksteines im Friedhof von Frankenthal. Dankesworte wurden auch den Helfern aus Rastatt ausgesprochen: an Walter Schwarz, Klaus Gross, Werner Roth, Adrian Halit, Fam. Willert Hans, Fam. Willert Ronald, Fam. Schmidt Michael, Fam. Schmidt Udo, Fam. Schmidt Matthias, Geissler Helmuth, Edeltraud Breinich und Fam. Steingasser. Dank bekam auch unsere Wirtin Violetta Pundichi mit Sohn Sorin für die gute Bewirtung.
Zu diesem Treffen hatten sich auch die Jahrgänge 1963-1964 organisiert und feierten gemeinsam, Dreispitzer und Kreuzstättener Schulfreunde, ihr Jubiläum. Nun informierte Günter Schmidt die Landsleute, z.B. über die Änderung der rumänischen Rentenbehörde, die ab sofort zweimal im Jahr März und September, eine zweisprachige Lebensbescheinigung von den Beziehern der Rente für verschleppte oder politisch verfolgte Personen verlangt. Ausserdem führte er die jährlichen Kosten der HOG an, wie Friedhofspflege, Internetseite, Bankkonto, Pflege des Segenthauer Gedenksteines im Friedhof Frankenthal und bat weiterhin um Spenden um die Aufgaben der HOG Segenthau zu erfüllen. Es folgten Infos über den Heimatfriedhof in Dreispitz und den Kontakt mit der Gemeindeverwaltung sowie Anfragen an das Bistum Temeschburg.
Nun wünschte der Vorsitzende im Namen der HOG Segenthau und Kreuzstätten allen Gästen ein frohes Kirchweifest, ein gemütliches Beisammensein, schöne Erinnerungen und ein gesundes, friedliches Wiedersehen in zwei Jahren.
In feierlicher Andacht wurden die Verstorbenen seit dem letzten Heimattreffen vorgelesen. Anna Steingasser las für die HOG Segenthau und Waldemar Geissler las die Namen der verstorbenen Landsleute aus Kreuzstätten vor. Nach einem gemeinsamen Gebet für die Verstorbenen und dem traditionellen Lied „Glocken der Heimat“ wurde das Heimatreffen musikalisch durch die „Karpatenländer“ eröffnet.
Um 18.00 Uhr marschierten vier Dreispitzer und zwei Kreuzstättener Kirchweihpaare in den geschmückten Saal ein und wurden mit lautstarkem Klatschen herzlich empfangen. Angeführt von dem Vortänzerpaar Veronika und Werner Kilzheimer folgten die Paare: Chis Wilhelmine mit Sohn Andreas, Renate Prinz und Ewald Spanier, Anni und Lorenz
Straub, Helga und Arthur Schmidt, Helga und Harald Menrath mit ihrer vierjährigen Enkeltochter Mila.
Die Trachtenpaare wurden vorgestellt und mit wehmütigen und freudigen Erinnerungen bewundert und mit Applaus bedacht. Sie tanzten ihre „Extratänze“ und riefen: „Buwe, Mädle, was hamme heit ?“ und viele Gäste antworteten im Chor: „Kirrweih !“ Es folgte die Verlosung der Tombola für „Hut un Tichl“ sowie den „Kirrweihstrauß“. Den schwarzen Hut mit Seidentuch gewann Oswald Brischler aus Aschaffenburg. Den Strauß gewann Fam. Klaus Dannecker aus Frankenthal. Auch die Tombolagewinner tanzten ihren „Extratanz“. Man tanzte nun mit den Trachtenpaare und die Gäste „juxten“ vergnügt. Nach drei Stunden beendete die Blasmusik ihre Darbietung und kurz danach spielte die Tanzband“ Phönix“ bis zum Feierabend ihre deutschen sowie aktuellen internationalen Schlager und fetzige Volksmusik.
Tief in der Nacht veraschiedeten sich viele Gäste mit der Bitte, man sollte in zwei Jahren wieder zusammen feiern. Dreispitzer und Kreuzstättener gingen ja bekanntlich ab der 5. Klasse zusammen in die Schule, besuchten oft das nachbarliche Kirchweihfest, sogar mancher Bund fürs Leben wurde zwischen Landsleute beider Nachbardörfer geschlossen. Wenn alle gesund bleiben, wird die HOG Segenthau weiterhin unseren Landsleuten aus Dreispitz und Kreuzstätten die Möglichkeit bieten sich zu treffen, um gemeinsam zu feiern und an die Heimat zu erinnern.

 

Im Namen des Vorstandes der HOG Segenthau
Günter Schmidt


 

 

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Walter Fissl  Administrator

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